Urteil in Luzk
Ein Gericht in Luzk hat einen bekannten Volleyballtrainer wegen sexueller Gewalt gegen minderjährige Sportlerinnen schuldig gesprochen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft zog sich der Missbrauch über fast zehn Jahre hin.
Demnach nutzte der Trainer Situationen aus, in denen er mit den Mädchen allein war: nach Trainings, in Hotels bei Auswärtswettkämpfen sowie in Trainingslagern in der Ukraine und im Ausland. Unter dem Vorwand angeblich notwendiger Massagen soll er sexuelle Gewalt ausgeübt haben, teils unter Einsatz verschiedener Gegenstände.
Drohungen und Strafmass
Laut Staatsanwaltschaft drohte der Mann den Betroffenen bei Widerstand damit, ihre sportliche Laufbahn zu zerstören, sie nicht zu Wettkämpfen zuzulassen oder sie aus dem Team zu werfen.
Der Verurteilte bestreitet seine Schuld. Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren.




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